THEY. | New Religion [Interview]

Im Urwald an neuer Musik wird es immer schwieriger, herauszustechen. THEY. gehen deshalb nicht nur mit ihrem Bandnamen ungewöhnliche Wege.

Drew Love und Dante Jones mischen R&B mit Hiphop, Grunge und Emo. Der Kreativität des Duos sind keine Grenzen gesetzt. Letztes Jahr begleiteten sie Bryson Tiller in Deutschland. Mit ihrem diesjährigen Album Nü Religion: Hyena sind sie jetzt alleine auf Welttournee. Die sympathischen Newcomer standen uns Frage und Antwort!

THEY Interview
Ihr genießt eure ersten eigenen Europa-Auftritte momentan in vollen Zügen. Wie wirken die Eindrücke auf euch?
Drew: Es ist purer Spaß! Im Ausland unseren Fans zu begegnen ist eine wahnsinnig schöne Erfahrung. Das hätten wir uns nie gedacht.

Der Sound, den ihr präsentiert, ist sehr eigen und frisch. Welche Einflüsse lasst ihr in eure Musik einfließen?
Drew: Meine Idole sind ganz klar Chris Brown und Jeremih. Solche angenehmen Stimmen sind Talente, die man nicht üben kann.

Dante: Ganz viel Diplomats, ich mochte Cam’ron und Juelz Santana. Ich hab‘ Eastcoast-Rap von Fabolous bis Jay Z generell sehr gefeiert. Aber in meiner Jugend hab‘ ich auch eine Menge Rockmusik und Emo gehört – all die Einflüsse hört man auch in unserer Musik.

Welche drei Platten würdet ihr mit auf eine einsame Insel nehmen? Bei eurem breitgefächerten Musikgeschmack wird das interessant .…
Drew: Oh, das ist schwer! Ich nehme aktuell das neueste Kendrick Lamar-Album DAMN. und auch TRAPSOUL von Bryson Tiller, weil es sich die letzten Monate so stark bewährt hat für mich. Um auch einen Klassiker mitzunehmen, nenne ich The Miseducation of Lauryn Hill.

Dante: Meine Auswahl ist definitiv älter. Purple Rain von Prince muss da rein, Bobby Browns Don’t Be Cruel auch. Mit Modern Vampires of the City von Vampire Weekend aus 2013 nehme ich auch etwas Neues mit.

Drew: Ich könnte auch immer + von Ed Sheeran hören.

„Dante ist der klügste Typ, den ich jemals gesehen habe. Eine lebende Enzyklopädie.“

Ihr beide verbringt enorm viel Zeit zusammen. Welchen Charakterzug liebt ihr gegenseitig am meisten?
Drew: Dante ist der klügste Typ, den ich jemals gesehen habe. Eine lebende Enzyklopädie. Er kennt jedes einzelne Detail von jedem Album, das man ihm nennt.

Dante: Seine Motivation und sein Ehrgeiz sind einmalig. Ich bin etwas vorsichtiger, er liebt das Risiko. Das ist eine gute Mischung.

Gibt es auch Dinge, die euch auf den Keks gehen?
Drew: Er weiß ja alles. Also ist er auch ein typischer Besserwisser! (lacht) Das ist Fluch und Segen zugleich.

Dante: Manchmal nervt er extrem, wenn er einfach nicht mehr locker lässt. Dann wird’s anstrengend. (grinst)

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Ihr habt über musikalische Helden gesprochen. Wer ist modisch eine Inspiration?
Drew: Ich mag immer, was Jaden Smith trägt. Und Swae Lee hat neulich auch sehr aufgedreht. Die sind beide mutig.

Dante: Auf jeden Fall Kanye West – das ist ja klar. Ich war auch immer ein Fan von Jay Zs Style. Er hält’s simpel und probiert nichts aus, was ihm nicht stehen würde. Er weiß, was er tragen kann.

Gibt es ein Piece, was euch besonders am Herzen liegt?
Drew: Denim-Jacken sind meine Schwäche. Letztens hab‘ ich mir außerdem ein Throwback-Jersey von den Pacers geholt. Das ist gerade mein Lieblingsstück.

Dante: Diese Nike SBs! Die hat mir mein Mädchen geschenkt, allein dafür sind sie was Besonderes für mich.

Als Jungs aus Los Angeles habt ihr sicher Fashion-Tipps für uns, was den Sommer angeht …
Drew: Ich greife immer zu einem abgeschnittenen Tanktop, ripped Jeans und natürlich einem Paar Converse.

Dante: Genau so! Manche tragen Flip-Flops aber …

Drew: Nein, nein, das lässt man lieber! (lacht)

Interview: Aria Nejati

 

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