Blog-Tipp: Needlehorse

Heute im Blog-Tipp: Claudio a.k.a. Needlehorse aus der Schweiz.

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Im Interview erzählt der 24 Jahre alte Rezeptionist von seinem Werdegang im Netz und hinter der Kamera.

Erzähl unseren Lesern, wer du bist und was du so machst.
Hey, ich bin Claudio Fuchs, 24 Jahre alt und komme aus Zürich in der Schweiz. Viele kennen mich vielleicht schon unter dem Instagram-Namen Needlehorse. Ich bin seit einigen Jahren in der Sneakerszene aktiv und sammle und fotografiere mit Leidenschaft Sneaker. Beruflich mache ich was eher Untypisches für diese Szene ­– ich arbeite in einem Hotel an der Rezeption.

Wann und wie hast du angefangen, dich für Fotografie zu interessieren?
Alles hat vor etwa sechs Jahren angefangen, als ich mir meine erste analoge Kamera gekauft habe. Da ich aber schon immer etwas süchtig nach neuen und speziellen Schuhen war,  fing ich vor ca. drei Jahren an, meine Lieblingsmodelle und neuesten Errungenschaften zu fotografieren und auf Instagram zu teilen. Dies entwickelte sich langsam, aber sicher zu meinem Haupthobby. Mit der Zeit wurde ich immer besser und kaufte mir immer professionelleres Equipment. Heute ist es für mich ein Nebenjob geworden, da ich regelmäßig Bilder für Shops und Brands machen darf.

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Magst du es, deine Bilder deutlich zu bearbeiten, oder ziehst du natürliche Lichtverhältnisse und Effekte vor?
Ich bearbeite meine Bilder immer so, dass ich das Maximum heraushole. Das heißt, es kommt auf das Bild an. Ist das Bild mit dem Licht schon nahezu perfekt, muss man nicht mehr viel machen. Stimmen aber die Gegebenheiten nicht, muss man das Foto schon deutlich nachbearbeiten.

Neben Nahaufnahmen von Sneakern liegt ein weiterer Schwerpunkt deiner Fotografie auf Panoramafotos von riesigen Landschaften. Gegensätzlicher könnte es nicht sein! Was fotografierst du lieber und warum?
Ich denke gegensätzlich sind nur die zwei Wörter – Nahaufnahme und Panoramabild. So oder so:  Für mich ist es der Ausgleich, der es ausmacht. Wenn man über Jahre immer nur Sneaker fotografiert, langweilen dich die Fotos irgendwann und man denkt, alles sähe schlecht aus. Aufgrund dessen ist es für mich wichtig, eine gute Mischung aus beidem zu haben. Da ich neben Landschaften auch sehr viele urbane Fotos mache und Sneaker auch etwas sehr Urbanes sind, lässt sich das sehr gut kombinieren.

Unterscheiden sich die Herangehensweisen?
Bei Schuhen hat man meistens schon im Kopf was genau man fotografieren will und kann sich den perfekten Spot für das Foto schon im Vorhinein überlegen. Bei den urbanen Fotos ist es meistens das Entdecken der Spots, was es spannend macht. Man weiß vorher ja nicht, was man so finden wird..

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Wie sieht dein perfektes Foto aus?
Für mich gibt es bis jetzt noch kein perfektes Foto. Da ich mich immer verbessern will,  wird mein perfektes Foto von Foto zu Foto immer perfekter. Trotzdem: Wenn die Stimmung auf dem Foto stimmt und nichts verwackelt ist, kann das schon nahezu perfekt sein.

Was war das bislang Beeindruckendste, was du im Zusammenhang mit der Fotografie erlebt hast?
Die Community, die es in der Fotografie gibt. Sie inspiriert dich täglich und gibt dir so viel zurück.

Welchen Tipp hast du für jeden, der anfangen möchte, zu fotografieren?
Sei nicht enttäuscht, wenn die ersten Fotos nicht klappen wollen. Mit der Zeit werden die Fotos immer besser und ein bisschen Selbstkritik kann auch nicht schaden. Sei kreativ und finde deinen eigenen Stil.

 

Link: Instagram

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